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Spielbericht
SV Medizin Bad Gottleuba vs. HC Großenhain - mJD
13
Jan
Gefunden… nicht das Gedicht von Goethe, sondern das Ergebnis nach zwei anstrengenden Spielen

Am Sonnabend fuhr die Mannschaft nach Pirna. Dort erwarteten uns zwei schwere Gegner. Zum einen mussten wir uns mit dem Tabellenersten, der SG Pirna / Heidenau I und dem Tabellendritten dem SV Medizin Bad Gottleuba auseinandersetzen. Beide Mannschaften kannten wir bereits aus den vorangegangenen Jahren, zwei harte Brocken.
Das erste Spiel konnte die Mannschaft gewinnen. Mit 16:14 konnten wir beide Punkte auf unser Konto verbuchen. Das Ergebnis war nicht zu erwarten, deshalb umso schöner. Trotzdem war auffallend, dass die Mannschaft bis zum Ende des Spiels um den Sieg kämpfen musste, nicht wegen der Stärke der gegnerischen Mannschaft, sondern weil die eigenen Fehler dazu führten, dass u.a. zwischendurch das Spiele sogar auf der Kippe stand. Derzeitig ist unser Hauptproblem, dass wir im Angriff einfach zu wenig Ideen und Durchsetzungsvermögen haben, um sicher und erfolgreich zu werfen. In der Abwehr wird der Gegner nur zaghaft angenommen und versucht ihn von unserem Tor fernzuhalten. Diese Schwächen machte sich auch die Mannschaft aus Bad Gottleube zu Nutzen und erzielte immer wieder Tore. Da klar war, dass die 1. Mannschaft aus Pirna wesentlich stärker spielen würde als Bad Gottleuba und unsere Mannschaft nur kurz Zeit hatte, sich zu erholen, wurde die Herausforderung vor dem Spiel gegen die Spielgemeinschaft noch größer.
Das Spiel gegen Pirna begann leider so wie befürchtet. Pirna war unserer Mannschaft im Angriff und in der Abwehrarbeit überlegen. Wir mussten mit einen Ergebnis von 0:15 in der Halbzeit in die Kabine gehen. Doch das war nicht das eigentliche Problem. Einige Spieler der Mannschaft hatten das Spiel sichtbar aufgegeben. Die Zuspiele im Angriff verfehlten den Mitspieler oder wurden nicht gefangen, der Ball wurde gespielt, obwohl der Mitspieler durch die gegnerische Mannschaft gedeckt war, bei anschließenden Kontern der gegnerischen Mannschaft liefen nicht mehr alle Spieler zurück zum eigenen Kreis. In der Abwehr wurde der Gegner nicht rechtzeitig und weit genug vor unserem Kreis angenommen und jeder „kämpfte“ für sich allein.
Mit einer gleichen Leistung in der zweiten Halbzeit, stand eine hohe Niederlage zu Null im Raum. In der Kabine wurde noch einmal der Versuch unternommen, unsere Spieler wachzurütteln und den Willen zu wecken, vorhandene Leistungen aus dem Training abzurufen. Zu gewinnen war das Spiel natürlich nicht, aber sich aufgeben, passt nicht zur mJD vom HCG. Abgesehen von den 4 eigenen erzielten Treffern in der zweiten Halbzeit und den weiteren 17 Gegentreffern, kämpften unsere Jungs wieder um den Ball und warfen auf das gegnerische Tor, auch wenn da sicherlich ein gewisses Portion Wut dabei war.

Unseren verletzten Spielern Jannik und Marcus wünschen wir gute Besserung, dass die Prellungen und Schwellungen schnell wieder weg sind!

Fazit des Tages:
Man kann ein Spiel immer mal verlieren, aber trotzdem kämpfen und seinen Willen wieder finden.
Im Training muss sich etwas verändern – eine Hausaufgabe für die Spieler und Trainer gleichermaßen.
Wir sind der 5. in der Tabelle und nach oben geht noch etwas.
Mitspieler
Fabien Kinze (Tor), Marius Melchert (4), Justin Domscheid, Jason Hofmann (1), Louis Kinzer, Christoph Hesse, Lennie Weber (5), Jannik Böhm, Anthony Jahn, Elias Driller, Marcus Koepp (5), Max Fleischhauer (5)