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HANDBALLCLUB GROßENHAIN
Spielbericht
HC Großenhain - mJC vs. NSG Union Dresden
21
Okt
Sich selbst das Bein gestellt

Über zwei Wochen Ferien sollte hoffentlich nicht allzu viel verloren gegangen sein.
Mit zwei neuen Spielern, die gerade einmal seit einem Monat dabei sind, muss man sich
auch erstmal als Mannschaft zusammenfinden. Von Kumpel zu Kumpel kein Problem,
aber spielerisch muss es auch passen.
Den Beginn des Spiel hatte man erstmal versäumt und startete mit einem 1:4 für die Gäste.
Abspiele waren zu weit und zu lange in der Luft und konnten einfach abgefangen werden
und zu unserem nachsehen in einfache Konter umgewandelt werden. Das Spiel im Angriff war
zu lasch und unausgeschlafen. Selten traute man sich die 1gg1- Aktion voll bis zum Tor
durchzuziehen. Mit mehr Konsequenz kann man da auch den ein oder anderen 7-Meter
rausholen. Schöne Kreisanspiele auf den freien Mitspieler konnten dann auch treffsicher
umgewandelt werden. Das muss dann auch wiederholt werden, denn nachfolgende Male
hat man den Mitspieler dann nicht mehr so oft gesehen. Durch eine recht löchrige Mitte
in der Abwehr ging es mit 9:15 in die Halbzeit.
Wieder startete man zu nervös in das Spiel. Ungenaue Zuspiele oder technische Fehler
ließen den Gästen zu viele und schnelle Tore erzielen. Einfache 1gg1- Aktionen haben super
funktioniert. Wenn man sich die Zeit nimmt um ordentlich durchzuspielen bis der freie
Mitspieler da stand, war man auch erfolgreich. Doch dann mussten auch die Bälle verwandelt
werden. Das Wurfbild war zu einfach. Im eigenen Tor hatte Theo einen super Tag erwischt
und entschärfte zahlreiche Situationen. Dazu muss dann auch der Angriff stimmen und die
Abwehrerfolge umwandeln in eigene Punkte. Dazu war aber der eigene Wille zu schwach
und es wurde zunehmend Standhandball gespielt. Das Spiel zu träge und zu langsam.
Wenn man das im nächsten Spiel mal komplett über 50 Minuten abstellen könnte, wären
deutlich knappere Spiele möglich.
Mitspieler
Theo Reuschel (Tor), Patrick Gaupisch, Leopold Galle, Tobias Gaupisch, Elias Preußer, Bennet Kitsch, Cedric Eckert, Felix Leßke