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HANDBALLCLUB GROßENHAIN
Spielbericht
HSG Riesa/ Oschatz II vs. HC Großenhain - wJC
19
Nov
Leistungssteigerung deutlich erkennbar!

Nach der schmerzlichen Niederlage vergangenen Samstag gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner, wollte man es dieses Wochenende im Rückspiel gegen die HSG besser machen.

Grundgedanke war die eigenen Angriffe so lang wie es geht ausspielen, die Tempogegenstöße mit mehr Erfolg abschließen und in der Deckung einfach konzentrierter agieren, so das man unter 30 Gegentore bleiben konnte.
Von Beginn an zeigten wir Mut, Entschlossenheit und den Willen, alle gestellten Aufgaben umzusetzen. Bis Minute 5 stand es gerade mal 1:0 für die HSG. Zwei zu hastige Abschlüsse ließen uns mit 3:0 in Rückstand geraten. Das Spiel war in der Phase ziemlich zerfahren. Kaum richtig Spielfluss auf beiden Seiten. Mirija nutzte dann die Gunst der Stunde und traf sehr sehenswert aus der 2. Reihe. Von nun an waren wir gut im Spiel und es ging rauf und runter. Bis zum Stand von 9:5 nach knapp 11 Minuten sah das wirklich super aus. Auffällig war trotzdem die hohe Anzahl an einfachen Fehlern. Geschuldet auch der frühen Verletzung im Spiel von Alina, der nicht zu 100% einsetzbaren Spielerinnen Maria, Natalie und Amelie, was des öfteren Wechsel mit sich brachte. Daraus entstand viel Unruhe im Spielaufbau und in der Deckung. Im letzten Drittel waren dann unsere Nerven gefragt. Mehrere "übersehene" technische Fehler der so gut ausgebildeten Riesaer brachten uns unnötige Gegentore ein. 8 Tore nach Schrittfehler und nicht eingehaltenen Abständen tuen einfach weh. Mit 21:07 gegen uns ging es in die Kabine.

Leicht angesäuert stellten wir ein paar Dinge um und wollten im zweiten Durchgang das maximale herausholen. Und man kann es kurz und knapp beschreiben. Was die Röderstädter zeigten, gegen einen schier übermächtigen Gegner zollt meinen Respekt! Allen voran brillierte Mirija mit viel Tempo, Übersicht, Torgefahr. Lea zeigte heute ihr bestes Spiel unter meiner Regie. Bissig, laufstark und immer den Blick für den freien Raum und den freien Mitspieler. Auch Natalie auf der für sie ungewohnten Position RL, zeigte, dass sie bereit ist, sich auf Neues einzulassen und daraus durchaus positive Reize im Spielaufbau setzen zu können. Auch Anna-Maria zeigte sich in Riesa deutlich aktiver und traute sich das ein oder andere mehr zu! Insgesamt kann man mit der zweiten Hälfte zufrieden sein. Denn mit 12:16 zeigte man, dass man durchaus mithalten kann, auch wenn der Gegner noch eine Nummer zu groß war. Für die kommenden Aufgaben gegen Weinböhla und die HSG Weißeritztal sollten wir noch intensiver in der Deckung arbeiten, die schnellen Gegenstöße besser ausnutzen und im Angriff die notwendige Ruhe an den Tag legen, um die ersten 2 Punkte auf die Habenseite zu bringen.

Wir als Mannschaft bedanken uns bei allen mitgefahrenen Eltern, Freunden und Verwandten, die uns in jeder Aktion enthusiastisch und lautstark unterstützten. Wir sehen uns Samstag den 26.11.2016 in der Rödertalhalle wieder.
Mitspieler
Lisa Zschech, Alina Koepp, Amelie Claus, Anna-Maria Fieber, Jette Glaeser, Patrice Ernst, Maria Arlt, Celine Jähne, Natalie Grützmacher, Mirija Arlt, Lea Talkenberg