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Spielbericht
SSV Heidenau vs. HC Großenhain - wJD
27
Nov
Schwacher Auftritt gegen eine "One Girl Army"

Grippebedingt musste man heute mit der kleinsten Mannschaft vom Kader her gesehen in Dresden anreisen. 8 von 14 Stammspielerinnen und 2 Unterstützerinnen der wE, die bei einer Verletzung bereit wären mit aufs Feld zu springen. Dagegen waren MSV Dresden oder USV TU Dresden mit komplett voller Bank. Aber die USV Spielerinnen sollen uns heute noch egal sein.

Konzentration war angesagt gegen einen bekannten Namen: SSV Heidenau.
In der Anfangsphase stellte sich schnell heraus, dass dies wieder kein leichtes Spiel werden wird. Im Angriff fehlte vor allem die Bewegung. Laufbereitschaft war fehl am Platz. Das erinnerte mehr an Standhandball. Die Mädels konnten gute Ansätze beim Zug zum Tor zeigen, diese aber nicht konsequent genug ausnutzen um vielleicht einen 7-Meter oder mal eine Gelbe Karte zu provozieren. Damit war es den Heidenauern relativ einfach gemacht. Einzelne Lichtblicke in form von Toren konnten leider nicht konstant herbeigezaubert werden. Da war der Wurf meist zu ungenau oder zu schwach. Muckis müssen mal aufgebaut werden.

In der Abwehr hat leider nur fast alles gepasst. Die Heidenauer Kreisläuferin mit vielleicht einem Ballkontakt im ganzen Spiel. Die Außen wurden weggenommen und festgemacht sobald diese in die Nähe der Abwehrreihen kamen. Wenig Torgefahr von den halben Positionen, da diese auch gut unterbunden werden konnten und man sich gegenseitig auch mal aushelfen konnte. Wie konnte man das Spiel denn jetzt trotzdem so recht deutlich verlieren?

Die Antwort war einfach: Nummer 10. Körperlich schon weit allen anderen voraus, sodass man gegen sie immer das nachsehen hatte. Ball nehmen, durchgehen, werfen. Mehr kann dazu nicht gesagt werden. Das reichte dann auch aus um 3 Spielerinnen mit leerem Blick in Richtung des eigenen Tores hinterherschauen zu lassen. Alles baute auf ihr auf. Egal was vor ihr stand: Nummer 10 rannte durch. So konnten wir reichlich gelbe Karten sammeln, was vielleicht für eine Lea, die 3 Köpfe leichter ist, ein bisschen übertrieben ist.

Gelbe Karten hin oder her: am Ende hat man es selbst verloren.

(Randnotiz: Nummer 10 am Ende des Spieltages mit 24 von 37 Toren für Heidenau)
Mitspieler
Cora Kummer (Tor), Maxi Richter, Lea Sophie Frentzen, Zahra Laskary, Elisa Berghoff, Olivia Scheibe, Anna Maria Fieber, Mirija Arlt, Lara Spinger, Joudi Sankoui