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HANDBALLCLUB GROßENHAIN
Spielbericht
HC Großenhain - wJB vs. TSV Dresden Bühlau
26
Nov
Großenhainer finden in die Erfolgsspur zurück

Mit Dresden Bühlau stellte sich am Samstag erneut eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel in der Großenhainer Rödertalhalle ein. Von Beginn an machten aber die Hausherrinnen klar wer hier das Sagen haben würde. Mit konstruktiven Spielaufbau setzten die Gastgeber die Dresdner massiv unter Druck. Die Angriffe wurden so geschickt variiert, das aus allen Positionen aufs Tor geworfen werden konnte. Vor allem der Rückraum um G. Stelzl, N.Wilhelm und A. Jenke waren in aller bester Schussslaune. Mit 21 Treffern hätten die drei schon alleine die Lichter der Dresdner ausgehen lassen.So führten die Gastgeber nach 12 Minuten mit 8:2 schon relativ deutlich. Und dann das: Es hielt wieder der schlendrian Einzug. Zu passiv in der Deckung , klasse herrausgespielt Torchancen wurden sträflich liegen gelassen und Siebenmeter- Strafwürfen sind eher für uns eine Strafe als für den Gegner. So retteten sich die Hausherrinen mit einem schmeichelhaften 15:13 in die Pause.
Mit einer kurzen Analyse und ein paar deutlichen Worten ging es in die zweite Spielhälfte. Die Worte mussten wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Denn die zahlreichen Zuschauer rieben sich nun die Augen. Die Röderstädter zeigten nun allerbeste Handballkost. Mit unwiederstehlichem Zug zum Tor gingen unsere beiden halb Spielerinnen im 1gegen 1nahezu Mühelos an ihren Gegnerinnen vorbei und ballerten die Würfe mit einer Wucht ins Netz der Gäste, daß es einem schon fast Leid werden konnte um die Torhüterin. Doch auch die Rückzugbewegung klappt wesentlich besser. Viele Anspiele konnten abgefangen werden und damit unsere Dauerläuferin C. Tech bedient werden. Welche nun auch in Schußlaune kam und sich acht Mal in das Spielprotokoll eintragen konnte. Mit einer 1:5 Abwehr machten es unsere "Wild Cats" den Gästen auch immens schwer. Vor allem T. Böhmert mit ihrer Spielinteligenz war ein stetiger Unruheherd für den Gegner. Konsequent wurde in der zweiten Hälfte die Abwehr verschoben, sodaß kaum noch Lücken in diesem Bollwerk zu finden waren. Kassierte man in den ersten 25 Minuten noch 15 Gegentore, waren es in den zweiten noch lediglich 7 Tore, die zumeist aus Einzelaktionen heraus endstanden. Nicht zuletzt stand auch mit J. Schmidtke wieder eine klasse Torhüterin im Kasten, die ihren Vorderleuten einen guter Rückhalt war.
Unterm Strich eine verdienter Sieg der auch in der Höhe völlig in Ordnung geht. Vor allem das intensive Wurftraining der letzten Wochen zahlten sich aus und vorgegenbene Spielvarianten gehen so allmählich in Fleisch und Blut über und werden zu Automatismen (zur Freude der Coach`s)
Mitspieler
J. Schmidtke, t. Böhmert 1, A. Jenke 6/1, L.Lichy 2, I. Stange 2, C. Tech 8, J. Eckart, G.Stelzl 7
S. Winkler, N. Wilhelm 9